
22. September 2026© kreuznacher diakonie gGmbH
Zukunftstalk bei den Werkstätten kreuznacher diakonie gGmbH
Eine festliche Feier zur Ausgründung der Werkstätten kreuznacher diakonie gGmbH am 3. September 2026 war Anlass, den Blick nach vorn zu richten: Wie sehen die Werkstätten der Zukunft aus? Und was brauchen Menschen mit Behinderungen, damit Teilhabe am Arbeitsleben gelingt?
Zum Zukunftstalk hatte der Geschäftsführer, Tobias Lohmann, eingeladen. Der Vorstandsvorsitzende der LAG WfbM RLP, Michael Huber, brachte dabei die Perspektive der WfbMs in Rheinland-Pfalz ein. Im Mittelpunkt standen die Fragen, wie Werkstätten ihre Kernaufgabe weiter stärken, Kompetenzen gezielt entwickeln und Übergänge auf den allgemeinen Arbeitsmarkt vorbereiten können.
Qualifizierung und Bildung stellen dafür die starke Basis. Auch Instrumente wie das Budget für Arbeit und die Schaffung von Außenarbeitsplätzen bieten Chancen, die wir weiter nutzen und ausbauen sollten. Gleichzeitig dürfen wir uns als Werkstätten immer wieder selbst kritisch fragen: Tun wir wirklich genug dafür?
Bei allem, was wir tun, dürfen wir eines nicht aus dem Blick verlieren: den Menschen. Teilhabe ist individuell. Der allgemeine Arbeitsmarkt kann ein Ziel sein, muss aber nicht für jeden Menschen den richtigen Weg darstellen. Entscheidend ist, welche Möglichkeiten und Perspektiven für den einzelnen Menschen entstehen.
Genau hier braucht es Vernetzung, da waren sich alle einig: Wir müssen voneinander wissen, uns informieren und gemeinsam Wege bereiten. Wenn Werkstätten, Kostenträger, Wirtschaft und Handwerk miteinander im Gespräch sind, können Projekte und Lösungen entstehen, die der Einzelne allein vielleicht nicht sehen würde. Dies war ein wichtiger Impuls des Zukunftstalks – und ein guter Ansatz für eine konstruktive und weiterhin zugkräftige Zusammenarbeit der WfbMs.